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UID-Nummer

Dieses Thema im Forum "Finanzen, Steuern, Rechtliches" wurde erstellt von sonnenschein, 28 September 2007.

  1. sonnenschein

    sonnenschein New Member

    Hallo Leute,

    ich hab da jetzt ein Problem.

    Laut Wirtschaftskammer und auch Finanzamt wurde mir gesagt, dass ich eine Steuernummer beantragen soll, was ich auch gemacht habe.

    Kurz nochmal zu mir: Bin Angestellte und Nebenbei nun auch Selbstständig - Büroservice und Handel.

    Nun wurde mir von einigen Kunden (Ärzte) gesagt, dass ich keine UID-Nr brauche und besser ohne aussteige...

    Weder das Finanzamt noch die Wirtschaftskammer konnten mir heute nach nachfragen eine Information geben....

    Bitte helft mir. danke

    LG
     
  2. ChrisTina

    ChrisTina Member

    AW: UID-Nummer

    Hi sonnenschein,

    und haben dir die auch gesagt, warum du keine UID brauchst - und warum du ohne besser aussteigst?

    Weil die UID-Nr ist zB dafür nötig, um bei Auslandsgeschäften ohne MWSt verrechnen zu können. Weiß natürlich nicht, was dein Kundenkreis ist.

    Und du solltest nicht davon ausgehen, dass die Bestimmungen für Ärzte auch für *normale* Gewerbetreibende und/oder Selbständige gelten.

    Bzw. welche Info willst du von uns, die du nicht von WKO und FA bekommen kannst? Im Endeffekt entscheidet das FA, was du brauchst und was nicht - weil die überprüfens irgendwann auch mal.
     
  3. WAGecco

    WAGecco New Member

    AW: UID-Nummer

    Hallo alle zusammen,


    ich dachte mir, bevor ich das alles erkläre habe ich einfach die Wichtigsten Dinge aus Wikipedia kopiert. Und ich denke da stehts auch richtig beschrieben drin! Hoffe das hilft.

    Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

    Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (abgekürzt USt-IdNr. (§ 27a UStG) in Deutschland oder UID in Österreich) – nicht zu verwechseln mit der nur für die steuerliche Veranlagung geltenden Umsatzsteuernummer (USt-Nr.) – ist eine eindeutige EU-weite Kennzeichnung eines Umsatzsteuerpflichtigen. Sie dient innerhalb des Europäischen Binnenmarktes zur Abrechnung der Umsatzsteuer durch die Finanzämter. Es handelt sich bei der USt-IdNr. jedoch nicht um das Steuermerkmal nach §139a-d der deutschen Abgabenordnung, welches z.Zt. noch nicht vergeben wird.

    Beim Export in ein anderes Land der EU wird keine Umsatzsteuer berechnet (steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung), wenn der gewerbliche Abnehmer im Empfängerland eine Umsatzbesteuerung mit dem Steuersatz des Ziellandes vornimmt. Das Vorliegen dieser Voraussetzung wird unterstellt, wenn der Empfänger seine USt-IdNr. angibt. Durch dieses Bestimmungslandprinzip wird die Besteuerung im Wege des innergemeinschaftlichen Erwerbs in das Empfängerland verlagert.

    Durch die Verwendung einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer durch den Leistungsempfänger ist es - ggf. unter gewissen weiteren Voraussetzungen - möglich, den Besteuerungsort bestimmter sonstiger Leistungen wie Vermittlungsleistungen, Leistungen an beweglichen körperlichen Gegenständen und innergemeinschaftliche Beförderungsleistungen in einen anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union zu verlagern, wo diese Leistung durch den Leistungsempfänger im Wege des sogenannten Reverse-Charge-Verfahrens (in Deutschland: Abzugsverfahren, §13 c UStG) versteuert wird.

    Ob eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gültig ist, kann durch das MWSt-Informationsaustauschsystem (MIAS) der Europäischen Kommission geprüft werden. Bei Zweifeln an der Gültigkeit einer Identifikationsnummer ist eine qualifizierte Anfrage an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zu stellen, das die ID-Nummer und den Empfänger überprüft. Außerdem sind weitere formale Vorschriften bei Lieferung und Abholung zu beachten (Zusammenfassende Meldung), andernfalls wird die USt vom Finanzamt beim Lieferer nachverlangt.

    In Deutschland wird eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer auf Antrag vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) erteilt. Der Antrag kann auch online gestellt werden. In Österreich erfolgt die Vergabe durch das zuständige Finanzamt.

    Gesetzliche Grundlage ist in Deutschland § 27 a Umsatzsteuergesetz (UStG).


    Aufbau der Identifikationsnummer Umsatzsteuer-Identifikationsnummern beginnen immer mit einem Präfix bestehend aus zwei Großbuchstaben, meistens (bis auf Griechenland, GR vs. EL) mit dem zweistelligen ISO-3166-Alpha-2-Kode desjenigen EU-Landes, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat (also für in Deutschland ansässige Firmen immer mit "DE") und folgen einem durch Prüfziffern festgelegten Schema. Länge und Aufbau sind je nach Land unterschiedlich, es folgen nach den zwei Buchstaben des Länderkürzels aber höchstens 12 weitere alphanumerische Zeichen, die ohne Leer- oder sonstige Trennzeichen hintereinander in einem fort geschrieben werden. Deutsche Umsatzsteuer-Identifikationsnummern haben nach dem "DE"-Präfix neun Zahlen, von denen die letzte eine Prüfziffer ist. Österreichische UID-Nummern beginnen nach dem "AT"-Präfix immer mit dem Buchstaben "U". Dies führt öfters zu Irritationen, denn auch wenn jede österreichische UID-Nr. mit "ATU" anfängt, ist das Länderkürzel für Österreich "AT" und somit zweistellig.
    Weitere Details zum Aufbau der USt-ID in den verschiedenen Ländern finden sich beim Bundeszentralamt für Steuern: Merkblatt.


    Europäische Identifikationsnummern Eine Ausnahme stellen EU-USt-IdNrn dar: Das sind Umsatzsteuer-Identifikationsnummern, die mit den Buchstaben "EU" beginnen und die an nicht im Gemeinschaftsgebiet ansässige Unternehmer vergeben werden, die im Gemeinschaftsgebiet als Steuerschuldner ausschließlich sonstige Leistungen auf elektronischem Weg (§ 3a Abs. 4 Nr. 14 UStG) an in der EU ansässige Nichtunternehmer erbringen. Rechtsgrundlage ist die durch § 18 Abs. 4c und 4d UStG zum 1. Juli 2003 eingeführte Sonderregelung, die wiederum auf europarechtliche Vorgaben zurückgeht. EU-Umsatzsteuernummern kommen also nur zwischen außereuropäischen Unternehmen und europäischen Nichtunternehmen zum Einsatz; sie brauchen (und können) deswegen weder vom BZSt noch vom MIAS validiert werden.

    Umsatzsteuer (Deutschland)
    Die folgenden Ausführungen gelten nur für die Umsatzsteuer in Deutschland.

    Rechtsstand ist hierbei der 1. Januar 2007.
    Eine erschöpfende Darstellung des deutschen Umsatzsteuerrechts ist auf Grund seines Umfangs und seiner Komplexität im Rahmen dieses Artikels nicht möglich.
    Allgemeines zu Aufbau und Funktionsweise, siehe Umsatzsteuer
    Die Umsatzsteuer wird umgangssprachlich sehr häufig auch Mehrwertsteuer (MwSt) genannt. Das ist historisch bedingt, denn bis 1967 wurde die Umsatzsteuer nicht nach dem System der Mehrwertbesteuerung mit Vorsteuerabzug erhoben; seitdem hat sich dieser damals neue Begriff eingebürgert.

    Die korrekte Bezeichnung ist jedoch Umsatzsteuer; der Begriff Mehrwertsteuer kommt auch in den einschlägigen Verordnungen nicht vor, wird aber auch von den damit befassten Politikern und den darüber berichtenden Medien fast ausschließlich benutzt. Es wird auch von den Finanzämtern nicht beanstandet, wenn auf Rechnungen der Betrag der „MwSt“ und nicht der „USt“ ausgewiesen ist.



    hoffe ich konnte helfen, weitere INFOS sollten dann doch vom Finanzamt geholt werden! :confused:

    MFG
     

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