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Nachträgliche Rechnung an Endkunden

Dieses Thema im Forum "Finanzen, Steuern, Rechtliches" wurde erstellt von Papierhoch3, 9 August 2016.

  1. Papierhoch3

    Papierhoch3 New Member

    Guten Tag,

    ich betreibe ein Einrichtungsgeschäft als Kleinunternehmerin im Nebenerwerb.
    Ich habe grade die Situation, dass einer Kundin nachträglich eingefallen ist, dass sie die Kleinigkeiten für das Kinderzimmers ihres Sohnes doch gerne steuerlich geltend machen würde.
    (Hier platzt mir eigentlich schon die Hutschnur).
    Sie zahlte per EC-Karte, EC-Kartenbeleg wurde per Sumup an Ihre Emailadresse geschickt. Nun, 3 Wochen später fällt ihr ein, dass sie gerne eine Rechnung möchte. Selbstverständlich erstelle ich auch für Endkunden Rechnungen, jedoch gewöhnlich direkt beim Einkauf und nicht erst 3 Wochen hinterher.
    Die Frage ist, ob ich rechtlich dazu verpflichtet bin, nachträglich eine Rechnung auf ihre Firmenadresse "hinzuwursten", deren Rechnungslaufnummer weder zum Kaufdatum und zur EC-Zahlung bzw. Kontobewegung passt.
    Ideen?

    Danke!
    Papierhoch3
     
  2. Walter

    Walter Administrator Mitarbeiter

    Wenn ich Dich richtig verstanden habe dann gibt es nicht nur keine Verpflichtung dazu, die Rechnung auf ihre Firma hin zu drehen wäre sogar Beihilfe zur Abgabenhinterziehung. Und natürlich würde so eine Rechnung die völlig abweicht von der EC-Zahlung auch jedem Prüfer auffallen.
     
  3. Papierhoch3

    Papierhoch3 New Member

    Hallo Walter,

    Rechnung gab es bisher keine für sie, da sie keine verlangt hat.
    Sie hat einen EC-Zahlungsbeleg und die Kontobewegung. Wir haben den Eintrag im Kassenbuch und natürlich die umgekehrte Kontobewegung.
    Nun eben der Fall, dass sie eine Rechnung nach 3 Wochen haben möchte.
    Ich bin immer noch unschlüssig, ob ich ihr nach 3 Wochen eine Rechnung für den 70€-Einkauf ausstellen muss. Sie ist beim Einkauf nicht als Unternehmerin aufgetreten, sondern als Mutter, die das KI-Zimmer ihres Sohnes einrichtet (Endkundin). Wäre sie als in der Eigenschaft "einkaufende Unternehmerin" aufgetreten, wäre ich (meines Wissens nach) automatisch verpflichtet gewesen, ihr eine Rechnung auszustellen. Ich mache es dann jedenfalls automatisch und trage bei Beträgen ab 150€ auch immer die volle Rechnungsanschrift des Käufers ein.
    Wie würdet ihr in diesem Fall handeln?
    Ihr absagen, mit welcher Argumentation?
    Danke für eure Mühen!
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 August 2016
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